Schweißnahtvorbereitung: Mit drei Schritten zur perfekten Schweißnahtvorbereitung

Reinigen, Schleifen und Anfasen

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit: Diese Weisheit gilt insbesondere für das Handwerk des Schweißens; eine Arbeit, die Präzision, einen geschulten Blick und Fingerspitzengefühl verlangt. Deshalb sollten die zu bearbeitenden Schweißstöße zunächst genau unter die Lupe genommen und auf Störfaktoren wie Verunreinigungen, Unebenheiten oder scharfe Kanten untersucht werden. Die „sensiblen Stellen“ der Bauteile sind die Schweißstöße und Kanten. 

In drei Schritten zur perfekten Schweißnahtvorbereitung:

Die Schweißstöße müssen bei der Schweißnahtvorbereitung von Verunreinigungen wie Öl, Fett, Lack oder Rost befreit werden und metallisch blank sein. Jede noch so kleine Verunreinigung, die über das Schweißbad in die Schweißnaht gelangt, kann Schweißfehler wie Risse oder Poren nach sich ziehen. Nach dem Reinigen werden die Schweißkanten als letzter Schritt der Schweißnahtvorbereitung angefast. 


Wie reinige ich die Schweißstöße?

Schweißnahtvorbereitung - Schritt 01

Bei leichteren Verunreinigungen genügt meist eine manuelle Reinigung. Dabei bearbeitet man die Schweißstöße mit einer Handdrahtbürste. 

Achtung: Die Bürste sollte aus Edelstahl bestehen, um keine Verunreinigungen in das Material einzuarbeiten. Die Stärke des Drahtes spielt dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle: Zu dünne Drahtstärken können den Schmutz verschmieren, anstatt ihn zu entfernen. 

Bei zu dicken Drahtborsten hingegen besteht die Gefahr, dass das Werkstück unschöne Kratzer bekommt. Gröbere Verschmutzungen lassen sich im Zuge der Schweißnahtvorbereitung am effektivsten mit einem professionellen Sandstrahler entfernen. Dabei müssen Strahlgut und verschweißendes Material jedoch aufeinander abgestimmt werden, damit keine unerwünschten Schäden entstehen.

Unsere Drahtbürsten im Überblick

Ideal zur Schweißnahtreinigung:

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Edelstahl und Aluminium: Zwei Materialien, zwei Schleifscheiben

Schweißnahtvorbereitung - Schritt 02

Nach der Reinigung kommt der nächste Schritt der Schweißnahtvorbereitung: das Schleifen des Materials. Wird Edelstahl verschweißt, sollte dabei entweder eine neue Schleifscheibe zum Einsatz kommen oder eine spezielle Edelstahl-Schleifscheibe verwendet werden. Ansonsten besteht das Risiko, dass beim Schleifen Verunreinigungen ins Material gelangen und langfristig zu Rostschäden führen.

Aluminium-Schweißstöße sind besonders empfindlich und sollten daher ebenfalls mit speziellen Aluminium-Schleifmitteln vorbereitet werden. Da beim Schleifen winzige Staubpartikel in die Luft geraten, ist generell ein Arbeitsschutz in Form einer Staubmaske bei diesem Punkt der Schweißnahtvorbereitung unerlässlich.


Anfasen der Kanten als letzter Schritt der Schweißnahtvorbereitung

Schweißnahtvorbereitung - Schritt 03

Damit die Werkstücke optimal miteinander verschweißt werden können, müssen die zu verschweißenden Flächen vor dem Schweißen abgeschrägt werden. Man spricht dabei vom Anfasen. Je passgenauer die Fasen sind, desto leichter lassen die Werkstücke sich beim Schweißen miteinander verbinden und desto stabiler sind die finalen Nähte.

Unsere Schleifscheiben im Überblick

Ideal zum Schleifen und Anfasen:

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