Schweißverfahren: Die wichtigsten Verfahren im Überblick

Ein Ziel, viele Wege: Schweißen dient seit jeher dazu, mindestens zwei Werkstücke dauerhaft und langlebig miteinander zu verbinden – und bei jedem Schweißverfahren wird mit Hilfe hoher Temperaturen gearbeitet. Mit den Jahrhunderten, in denen die Menschen die Kunst des Schweißens für sich genutzt haben, haben sich jedoch unterschiedliche Schweißverfahren entwickelt.

Die folgenden Seiten bündeln wertvolle Informationen zu den verschiedenen Schweißverfahren, geben einen Überblick zu den wichtigsten Verfahren, bieten hilfreiche Tipps und Tricks für Anfänger, Hobby-Schweißer und erfahrene Profis, stellen verschiedene Schweißgeräte für die jeweiligen Schweißverfahren vor und helfen Ihnen dabei, Ihre Arbeitsergebnisse kontinuierlich zu verbessern. 

International, vielfältig, einfach: Das MIG/MAG Schweißverfahren

Weltweit erfreut sich das MIG/MAG Schweißverfahren großer Beliebtheit, was in erster Linie an seinen zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und seiner einfachen Handhabung liegt. Es lässt sich in nahezu allen Schweißpositionen anwenden und ist daher auch für komplexere Arbeiten geeignet. Beim MIG/MAG-Schweißverfahren sorgt ein Lichtbogen zwischen der stromführenden Drahtelektrode und einem Werkstück in Kombination mit einem Mischgas, CO2 (MAG) oder Argon (MIG) für die langlebige Verbindung.

Schutzgas-Schweißen - Metallbetrieb

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Elektrodenschweißen: Ideales Schweißverfahren für mobile Arbeiten

Das Elektrodenschweißen eignet sich insbesondere für mobile Schweißarbeiten im Freien, da dieses Schweißverfahren kein zugeführtes Gas benötigt. Ein Lichtbogen entsteht zwischen der Elektrode und dem Werkstück, wobei die Umhüllung der Elektrode nach und nach abbrennt und das Schmelzbad vor der Atmosphäre schützt. Ein weiteres Plus des Elektrodenschweißens: Es kann bei nahezu allen schweißbaren Materialen eingesetzt werden und gehört deshalb zu den beliebtesten Schweißverfahren. 

Arbeitsschutz – Schweisserhandschuhe Anwendungsbeispiele

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WIG-Schweißverfahren: Sauber und stark im Ergebnis

WIG ist die Abkürzung für Wolfram-Inert-Gas – bei dieser Methode brennt der Lichtbogen zwischen dem Werkstück und einer speziellen nicht-abbrennbaren Wolfram-Elektrode. 

Um zu verhindern, dass das Schweißgut mit der Atmosphäe reagiert, werden Schutzgase (Inerte Gase) verwendet.

Durch den spritzerfreien Schweißprozess lassen sich besonders hohe Nahtqualitäten im Edelstahl- und Aluminiumbereich erzielen. Dadurch bezeichnet man das WIG-Schweißverfahren oftmals auch als "sauberes" Schweißverfahren.

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