Brennerhaltung beim Schweißen

Für eine ideale Schweißnaht ist die Brennerhaltung von großer Bedeutung. Je nach eingesetzter Schweißposition kann die Brennerhaltung variieren. 


Brennerhaltungen im Vergleich

(Die Einstellungen des Schweißgerätes bleiben unverändert.)

Tabelle - Vergleich Brennerhaltung
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Brennerhaltung beim stechenden Schweißen

Beim stechenden Schweißen wird mit einem maximal um 20° geneigten Brenner geschweißt. Ein Rechtshänder würde in dem Fall nach links schweißen. Man erreicht damit ein flaches Nahtprofil mit glattem Aussehen und einem geringen Materialeinbrand. Weiterhin hat der Schweißer beim stechenden Schweißen das Schweißbad gut im Blick. Vor allem beim Schweißen von Dünnblechen bietet das stechende Schweißen Vorteile. Ein Durchfallen des Schweißbades wird vermieden. Weiterhin ist es sehr gut zum Schweißen von Wurzellagen und dünnen Kehlnähten geeignet.

Brennerhaltung

Brennerhaltung beim schleppenden Schweißen

Das schleppende Schweißen oder auch ziehende Schweißen ist das genaue Gegenteil des stechenden Schweißens. Ein Rechtshänder würde in dem Fall nach rechts schweißen. Der Lichtbogen brennt direkt im Schweißbad. Der Einbrand ist deshalb tiefer und die Schweißnaht höher. Das schleppende Schweißen ist die einzige Möglichkeit, um Fallnähte zu schweißen. Weiterhin kann man es sehr gut für waagerechte Fülllagen, dickere Kehlnähte oder zum Gegenschweißen von Wurzellagen einsetzen.

Brennerhaltung

Brennerhaltung beim senkrechten/neutralen Schweißen

Die neutrale Brennerhaltung wird häufig zum Punktschweißen verwendet. Ansonsten wird in der Regel stechend oder schleppend geschweißt.

Brennerhaltung