Einen Autogenbrenner in Betrieb nehmen

Autogenschweissen - Ausrüstung

 

Beim Autogenschweißen wird ein Brenngas mit Sauerstoff gemischt, sodass eine Flamme entsteht, mit der man zwei Werkstücke miteinander verschweißen kann. Beim Zünden des Autogenbrenners sind folgende Punkte zu beachten:

Zunächst sollte vorab immer die Betriebsanleitung gelesen werden. Zudem ist die Anlage auf Beschädigungen und Dichtheit zu prüfen. Sollte alles störungsfrei sein, kann mit der Inbetriebnahme begonnen werden:

  1. Sauerstoffventil öffnen (ca. 1/3 Drehung)
  2. Brenngasventil öffnen
  3. Brenner/Brenngasmischung zünden
  4. Schweißflamme mit den Ventilen nachregulieren. Eine gut eingestellte Schweißflamme ist maßgeblich an der Qualität des Schweißergebnisses beteiligt.
     

Bitte beachten: Das Entzünden eines Autogenbrenners ohne Sauerstoff kann zu einer stark rußenden Flamme führen. Ist der Schweißvorgang beendet, wird zuerst das Brenngasventil und danach das Sauerstoffventil geschlossen.

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Brennerstörungen
 

Abknall

Bei einem Abknall schlägt eine Flamme mit einem knallenden Geräusch in den Brenner zurück. Dabei erlischt die Flamme oder zündet erneut an der Düsenmündung.

Rückzündung

Bei einer Rückzündung schlägt eine Flamme in den Brenner zurück und brennt im Bereich der Mischstelle weiter.
Eine Rückzündung ist an einem pfeifenden oder zischenden Geräusch zu erkennen. Sollte es zu einer Rückzündung kommen, empfiehlt es sich den Brenner umgehend zu kühlen und zu prüfen. Dabei sollte die Düse gereinigt werden und alle Dichtungen auf ihre Funktion getestet werden.

Flammendurchschlag bzw. Flammenrückschlag

Bei einem Flammendurchschlag breiten sich Flammen in Anlagenteilen der Autogenanlage aus. Sollte es zu einem Flammendurchschlag kommen, sind alle Bestandteile zu prüfen und ggf. auszutauschen.