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Das Autogenschweißen: Flexibel, universell und bewährt

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Im wahrsten Sinne des Wortes ein Dauerbrenner: das bewährte Autogenschweißen.
 

Die Vorteile liegen auf der Hand: Es lässt sich universell und flexibel einsetzen, ist seit Jahren bewährt und ideal geeignet für die Bereiche Trennen, Verformen und Verbinden. Das Autogenschweißen besticht durch geringe Investitionskosten und eine kurze Anwärmzeit bei Ziel-Temperaturen bis zu 3500 Grad. Deshalb kommt dieses Schweißverfahren in zahlreichen Branchen zum Einsatz – u. a. im Schiffs-, Maschinen-, Stahl- und Behälterbau. 


Autogenschweißen:
einfach, aber wenig wirtschaftlich

Das Autogenschweißen hat Tradition innerhalb der Autogentechnik und ist einfach in der Handhabung. Geschweißt wird mit der Flamme eines Autogenschweißgerätes und einem Schweißzusatzwerkstoff, wobei die Flamme die Schweißstöße schmilzt, sodass die Werkstücke miteinander verbunden werden können. Trotzdem wird das Autogenschweißen nur noch selten eingesetzt.

Autogen-Brennschneiden:
Trennen von Stahl mit Hilfe von Wärme

Das Autogen-Brennschneiden, auch Autogenschneiden genannt, dient dazu, Werkstücke voneinander zu trennen. Ähnlich wie das Plasma-Schneiden handelt es sich bei dieser Autogentechik um ein thermisches Verfahren und wird ausschließlich zum Trennen von Stahl verwendet. Einziger Nachteil: Die Schnittkanten sind nicht so sauber wie beim Plasma- oder Laserschneiden. Dank seiner Wirtschaftlichkeit ist die Autogentechnik des Brennschneidens auch heute noch relativ verbreitet.

Flammrichten

Wenn sich geschweißte Werkstücke verzogen haben, können sie über das sogenannte Flammrichten oder Warmrichten korrigiert werden. Für dieses Verfahren ist viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl notwendig.

Fugenhobeln

Das Fugenhobeln hingegen ist ein bewährtes Verfahren zur Herstellung von Schweißfugen und wird innerhalb der Autogentechnik vor allem zur Schweißnahtvorbereitung eingesetzt. Mittels einer speziellen Fugenhobeldüse werden Schweißnähte für die Ausbesserung vorbereitet.